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Frank Bürmann

Frank Bürmann begann seine Karriere 1989 als freischaffender Künstler, nach Beendigung seiner Ausbildung als Polizist bei der Polizei Niedersachsen.

1993 malte er den Bilderzyklus „Kleiner Könich“, mit dem er auf dem internationalen Kunstmarkt für Aufmerksamkeit sorgte. Es folgten zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen, unter anderem in Paris, Brüssel, Biarritz, Athen, Chicago, NY, London und natürlich Hamburg – der Stadt, in der er seit 12 Jahren lebt und arbeitet.

Dennoch: Irgendwann wurde es ihm zu langweilig, seine Werke nur in Galerien zu zeigen. Er begann, über bezahlbare Kunst im Alltag nachzudenken.

Aber eins nach dem anderen:

 

Auf seinen Reisen durch Europa lernte Bürmann 1985 den griechischen Maler Giannis Tsarouchis kennen, für den er einige Monate arbeitete und der ihn nachhaltig beeindruckte und inspirierte. Die Begegnungen in Tsarouchis Atelier mit Künstlern wie David Hockney oder Dionysis Fotopoulos bestärkten Bürmann, seine künstlerischen Ambitionen zum Beruf zu machen.

Im Jahr 1989 wurde bei Bürmann ein Knochentumor festgestellt, zahlreiche Operationen und Krankenhausaufenthalte folgten. Die nächsten 4 Jahre saß Bürmann im Rollstuhl und arbeitete als Folge ausschließlich in seinem Hildesheimer Atelier. Der Rollstuhl inspirierte ihn zu einer Serie von Stuhlskulpturen, mehrfach ausgestellt ab 1992 in Hildesheim und Hannover.

Gemeinsam mit James Rizzi und Otmar Alt stellte Bürmann seinen Bilderzyklus „Kleiner Könich“ 1993 in Baden-Baden aus. 1994 erfolgte die Aufnahme in den Bund bildender Künstler (BBK).

Einer Gemeinschaftsausstellung mit Robert Combas in der Galerie Bouscayrol in Biarritz und Bordeaux folgte 1995 die erste große Einzelausstellung Bürmanns in der Galerie l’oil im Palais des Beaux Arts in Brüssel.

Bürmanns weitreichendes soziales Engagement begann schon 1997, als er die Aktionen "Prominente malen für aidskranke Kinder"  und "Kinder malen eine Welt" mit 100 Kindern aus insgesamt 27 Ländern startete.

Bürmann versuchte immer wieder die Grenzen der Leinwand zu überwinden und Kunst im Alltag stattfinden zu lassen. Im Jahr 1998 wurde Bürmanns Zeichnung "Weltraumtraumraum" (Sumi-Tusche auf Papier) im Rahmen der Mir-MissionSojus TM 28 im August für drei Wochen in den Weltraum gesendet. Die Kosmonauten Sergei Wassiljewitsch AwdejewGennadi Padalka und Juri Michailowitsch Baturin stempelten und signierten die Zeichnung auf der Mir (Raumstation), die im Anschluss wieder zurück auf die Erde geschickt wurde.

2000 eröffnete Bürmann ein zweites Atelier in Hamburg, bis er 2001 ganz in die Hansestadt umzog. In dieser Zeit wurde er vertreten durch die Galerie Hohmann in Hamburg und The Hart Gallery in Chicago.

Im April 2000 wurde Frank Bürmann im Rahmen des niedersächsischen Projektes “Aktion Kinder” Kinderbotschafter des Landes Niedersachsen, gemeinsam mit Andreas Aguilar, dem Turnweltmeister 1989, und Julia Zwehl, der damaligen Hockey-Nationaltorhüterin.

Für das Projekt „Kinderland Niedersachsen“, ein Gemeinschaftsprojekt mit der Niedersächsischen Landesregierung, übernahm Bürmann die Bildgestaltung. Sein Engagement für wohltätige Zwecke und Kinder ging in den folgenden Jahren von der Unterstützung der NCL Stiftung über die Initiative „Hamburgs frohe Kinderaugen“, die er 2007 ins Leben rief, bis zur individuellen Auseinandersetzung mit kleinen Gruppen.

2006 verließ Bürmann mit dem Projekt The Art of Hamburg komplett die Leinwand und verwendete Alltagsgegenstände wie Kleidung, Taschen oder ähnliches als Träger seiner Kunstwerke. In seinem Atelier gleich hier unten am Hafen dient ihm dabei auch mal ein Wischmopp auch mal als Pinsel und mit handgefertigten Stempeln aus Holz, Linol oder Pappe werden die Unikate bedruckt.

Projekte (Auswahl)

1996: Teilnahme an Gruppenausstellung im Roemer-Pelizaeus Museum Hildesheim.

1997: Fassadengestaltung des „Bürmann“ Hauses in Hildesheim.

1998: Gestaltung der Kröpcke-Uhr auf dem Kröpckeplatz in Hannover.

2000: Anlässlich der Expo 2000 gestaltete Bürmann für den Auftritt der Firma Siemens die „Wissensfiguren“ und gestaltete eine Straßenbahn der Üstra, Hannover, mit seinen für ihn typischen Motiven.

2001: Gestaltung eines VW Lupo zugunsten der Diakonischen Werke.

2004: Bürmann malte drei Gemälde für die Stiftungen „Lebendiger Jungfernstieg“ und „Lebendige Stadt“. Die Verkaufserlöse der Poster-Reproduktionen kamen zu 100% der Stiftung „Lebendiger Jungfernstieg“ zugute.

2005: Bürmann gestaltete eine Diesellokomotive der Nord-Ostsee-Bahn anlässlich der Inbetriebnahme der Strecke Hamburg – Westerland.

2006: Bürmann bemalte eine Barkasse im Hamburger Hafen. 

2007: Gestaltung des Kinder-Clubs im Alstertal Einkaufszentrum.

2008: Gestaltung von „Brücke 10“, Kultlocation im Hamburger Hafen.

2013/2014: Im Auftrag der Stadt Hildesheim entwickelte Bürmann den „Kunstbaukasten“ zur künstlerischen Umsetzung des 1200jährigen Stadtjubiläums.

2015: Gemeinschaftsaustellung mit Bruno F. Apitz auf der Cap San Diego in Hamburg